Bei der Baumkontrolle wird der Baum durch einen qualifizierten Kontrolleur vom Boden aus systematisch  in Augenschein genommen. Dabei werden Krone, Stamm und Wurzelbereich auf Schäden oder Krankheiten überprüft, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Typische Schäden an Bäumen, die zu einer Gefährdung führen können sind z.B. Totholz, Fäulen oder Fehlentwicklungen in der Krone des Baumes. Ursächlich für solche Schäden können holzzersetzende Pilze, Schadinsekten oder bauliche Veränderungen im Umfeld des Baumes sein.

Nach Feststellung der Schäden werden durch den Kontrolleur Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahr festgelegt. Dies können Schnitt- und Pflegemaßnahmen, der Einbau einer Kronensicherung oder auch eingehende Untersuchungen zur Überprüfung der Standsicherheit sein.

Mein Ziel ist es immer baumerhaltend zu arbeiten und Schäden und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Je früher Schädigungen erkannt werden, desto weniger umfangreich sind die Arbeiten und desto geringer sind die Kosten. Es gibt aber schwer zu erkennende Schädigungen, wie beispielsweise der Verlust der Haltewurzeln durch Pilzbefall, die das Erhalten des Baums unmöglich machen.


Fazit: Eine regelmäßige Baumkontrolle durch qualifizierte Kontrolleure führt zu Rechtssicherheit und einem gepflegten Baumbestand und dauerhaft sinkenden Pflegeaufwändungen.

 

© 2012-2013 Olaf Strübing, NRW, Deutschland